Reiseberichte 2010
Reisebericht Gran Canaria,
26.02. - 07.03.2010 (unten)
(Michael Frieg, Bernd
Geuting, Tanja Starke, Sebastian Prukop, Hans Starke,
Peter Kürten, Stephan Peinemann, Andre Peinemann)
Reisebericht Marsa Alam, Ägypten, März 2010 (unten) (Christiane & Frank Malburg) Sardinien 30.05.- 15.06.2010 (Christoph Huster und Monika Limberg) Nachdem wir wenige Tage vor unserem Urlaub den Grundtauchschein bei Andre und Silvio gemacht haben, waren wir natürlich schon ganz gespannt darauf, im Meer zu tauchen. Vorab hatten wir schon mit einer Tauchschule auf Sardinien Kontakt aufgenommen um zu erfragen, ob man dort seinen CMAS * machen kann. Die Tauchschule hatte eine gute Internetseite und wir haben eine nette Antwort auf unsere Anfrage bekommen. Leider war die Tauchschule bei näherem Hinsehen jedoch wenig vertrauenserweckend, sodass wir beschlossen, uns eine andere zu suchen. Zufällig fanden wir ein Hinweisschild auf eine Tauchschule am Straßenrand und glücklicherweise lernten wir so unseren Tauchlehrer Franco Luche, den Leiter der Tauchschule kennen. www.oroseidivingcenter.it Wir hatten richtig viel Glück: Franco lebte früher 8 Jahre in Deutschland und auch sein Sohn Bruce - mit dem er die Tauchschule betreibt- sprach perfekt Deutsch. Nachdem sich Franco unsere Tauchpässe und Arztbescheinigung angesehen hatte machten wir für den nächsten Tag eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus. Franco brachte passende 5 mm Anzüge mit (die sich übrigens viel leichter anziehen ließen wie die 7 mm Dinger), Jackets und Flaschen und wir gingen vom felsigen Strand aus ins Wasser. Jetzt wiederholten wir die gleichen Übungen die wir mit Andre und Silvio bereits oft im Hallenbad gemacht haben. Im Salzwasser die Maske abnehmen gehört dabei aber nicht zu meinen Lieblingsübungen. Wir waren ca. 1 Stunde im Wasser, Franco hat sich viel Zeit genommen. Am nächsten Tag haben wir intensiv das Tarieren geübt. Der darauffolgende Tag war sehr stürmisch, sodass wir uns für den übernächsten verabredeten und uns im Hafen von Orosei trafen, wo das Boot der Tauchschule lag. Wir sind dann ca. 10 min. aufs Meer rausgefahren und sind dann zum ersten Mal bis 20 m getaucht. War schon sehr beeindruckend. Wir haben Muränen gesehen, Seesterne, und viele schöne Fische. Nach dem Tauchgang sind wir wieder an Land und nachdem wir uns umgezogen, etwas gegessen hatten und schon losfahren wollten kam Franco zu uns und fragte, ob wir gleich einen zweiten Tauchgang machen wollten, da jemand abgesprungen war. O.k., also haben wir uns wieder umgezogen und sind zum zweiten Mal rausgefahren. Leider kam inzwischen jedoch ziemlich viel Wind auf und das Boot schaukelte hin und her. Während Christoph ziemlich viel Spaß hatte auf dem Gummirand des Bootes auf- und abzuhüpfen wurde mir immer schlechter. Am Ankerplatz angekommen bin ich sofort ins Wasser und habe versucht mein Jacket im Wasser anzuziehen (sollten wir vielleicht noch mal üben). Irgendwann klappte es mit Hilfe dann doch und wir sind auf 12 m getaucht. Inzwischen wurde es jedoch immer windiger und die Rückfahrt war noch schlimmer als die Hinfahrt, sodass ich die Fische gefüttert habe. Ich war sehr froh, dann wieder an Land zu sein. Auf jeden Fall hatten wir dann am letzten Tag noch mal einen sehr schönen Tauchgang bis 15 m mit einer tollen Unterwasserlandschaft. Nach Abschluss der 5 Tauchgänge im Freiwasser hat uns Franco dann unsere Urkunden und Brevets überreicht, außerdem hat er uns noch zwei Logbücher geschenkt. Wir sind jetzt CMAS *-Taucher. Juhu!!! Wir können die Tauchschule sehr empfehlen. Franco und Bruce haben immer alles sehr gut vorbereitet, das Equipement war einwandfrei und wir hatten Glück und hatten Franco 3 Tage als privaten Tauchlehrer zu einem guten Preis. Wir werden sicher noch mal dorthin fahren und dann ein Wrack betauchen, dass auf 35 m liegt. Soviel zu unserem Tauchurlaub auf Sardinien, der nächste Urlaub ist schon gebucht. Wir wollen nach Florida und uns Riesenschildkröten ansehen.
Reisebericht Marsa Alam, Ägypten, März 2010 (Christiane & Frank Malburg) Das Hotel Coraya Beach in Marsa Alam Ägypten ist empfehlenswert. Die Anlage ist top gepflegt und liegt sicher weit über dem ägyptischen Standard. Es gibt hier nicht viel zu bemängeln - Sicher, wer sucht, wird auch etwas finden. Vom Coraya Beach aus ist es ein ziemlich langer Weg bis zur Tauchbasis, aber ein bisschen Bewegung schadet nicht. Die Tauchbasis ist gut organisiert, die Preise - unter Berücksichtigung - von Vorausbuchungen auch preislich gut. Vor Ort gibt es nicht viel zu meckern. Das eine Dusche mal nicht funktioniert - und das dann auch über mehrere Tage - ist für ägyptische Verhältnisse auch ok. Der Service vor Ort am Steg könnte besser sein, ohne Trinkgeld geht nicht viel. Das Hausriff ist leicht zu betauchen, Zodiakfahrten (kostenlos) zum Süd- oder Nordriff sind empfehlenswert, der direkte Einstieg ist ziemlich kaputt getaucht. Es werden auch Tauchfahrten per Bus und Schiff angeboten. Hierzu können wir leider aufgrund vom schlechten Wetter nicht viel sagen. Leider ist Ägypten nicht mehr wie vor vielen Jahren. Es ist schon schade, aber es ist einfach viel weniger Fisch im Wasser. Highlights wie Schildkröten, Riesenmuränen, Napoleons nicht selten, man muss genau gucken oder schon suchen, leider. Der Großfisch lag abends auf dem Grill!!! Wer mit Kindern fährt ist hier sicher gut aufgehoben, schöner Strand, schöner Pool, gute Verpflegung (sogar Speiseeis und Eiswürfel in Getränken waren kein Problem) und einfaches Hausriff. Kurzer Transfer vom Flughafen ca. 15-20 Minuten. Was mir persönlich nicht gut gefallen hat, war das Benehmen der Ägypter - ohne Trinkgeld geht einfach nichts. Ich finde: erst der gute Service und das Trinkgeld und nicht erst Trinkgeld und dann Service. Sonst kommt ein Sprudelwasser schon mal aus Kairo ca. 20-30 Minuten. Schade - keine Flosse! Reisezeit im März war 2010 nicht so gut. Wir hatten im Dezember 2009 mehr Glück. Keine Wellen - ruhige See - 29 ° Wetter/Sonne und 25-27 ° Wasser. Jedes Jahr ist es wahrscheinlich anderes ! Das Hotel können wir auf jeden Fall empfehlen! Frank & Christiane
Reisebericht Gran Canaria,
26.02. - 07.03.2010
(Michael Frieg, Bernd
Geuting, Tanja Starke, Sebastian Prukop, Hans Starke,
Peter Kürten, Stephan Peinemann, Andre Peinemann)
1. Tag – Fr., 26. Februar 2010
Morgens um 3:30 Uhr trafen
wir (Freggel, Bernd, Stephan und Andre) uns in Bocholt bei Freggel und fuhren
gemeinsam nach Weeze. Dort sollte der Flug Richtung GC um 6:45 Uhr abgehen, was
sich schon beim Betreten des Flugzeuges nicht mehr realisieren ließ. Darauf
folgte nur wenig später die Durchsage, dass die französischen Fluglotsen
streiken und der Start mindestens eine Stunde später erfolgen würde. Aus einer
wurden eineinhalb, aber dann ging es los auf die 4,5 Stunden lange Reise.
Auf GC angekommen erwartetet Shaun uns schon am Flughafen und organisierte
direkt einen Bustransfer Richtung Puerto Rico.
Dort bezogen wir das Appartment und richteten uns kurz ein. Der erste Weg
führte uns zur 10 Minuten entfernten Basis, wo wir unsere Ausrüstung
deponierten und den Schriftkram erledigten.
Abends aßen wir bei Shauns Bekanntem Markus, einem Wiener, der dort ein feines
Restaurant in Port de Mogan besitzt.
2. Tag – Sa., 27. Februar 2010 (Shauns 40. Geburtstag)
Nach dem Frühstück (an
dieser Stelle herzlichen Dank an Bernd, der uns morgens bestens versorgt hat)
haben wir uns zum 1. TG an der Basis eingefunden. Nach dem Aufrödeln ging es
auf das Boot, hinaus auf bis zu 2,50m hohe Wellen. Ein Jetskifahrer folgte uns
(er wird noch eine "erleichternde" Rolle spielen). Während des TG
spürten wir schon die doch starke Strömung. Das Ende vom Lied war ein
Freiwasser-Aufstieg, einige hundert Meter vom Boot entfernt. Der Jetskifahrer
holte sich ein langes Seil vom Boot, kam auf uns zu und warf es uns zu. Wir
hielten uns zu viert an dem Seil fest. Er fuhr los. Hoch, Runter, zog stark, und
dann gar nicht mehr, dann ging es wieder hoch, er zog, und runter usw. usw.. Das
waren für den Schreiber dieses Berichtes ein, zwei Wellen zuviel...
Das war für alle erst einmal genug. Den Rest des Tages haben wir geleerte
Mägen wieder gefüllt und uns Ruhe angetan.
Abendes haben wir in einer super einfach-coolen Strandbar Shauns Geburtstag
gefeiert. Ein schöner Abend, mit lockeren Gästen und einem tollen Meerblick.
3. Tag – So., 28. Februar 2010 (Shaun 40 + 1 Tag)
Am Sonntag haben wir keinen Tauchgang gemacht. Siehe Vortag-Abend... Nachmittags/abends waren wir wieder in der Strandbar und erlebten einen sehr sehr schönen Sonnenuntergang. Tanja, Basti, Hans und Peter sind am Sonntag-Abend angekommen und bezogen ein schönes, modernes Appartment. Wie sich später herausstellte, kam allerdings mit jedem Duschgang ein Schwall Wasser aus der darunter liegenden Dunstabzugshaube. Die Hausverwaltung hat sich aber schnell darum gekümmert.
4. Tag – Mo., 01. März 2010
Ab nun geht das Tauchen richtig
los. Die erste Ausfahrt ging zum Arguinigen Reef, ein flaches Felsplateau, an
dem wir Trompetenfische, Muränen, Octopusse und schöne Felsformationen erleben
durften.
Für Stephan war es der erste Meer-TG.
Der 2. TG ging nach El Perchel. Der TG war ein Drift-TG rund um eine Felsecke.
Leider hatten wir wenig Fisch vor die Maske bekommen. Ein großer Rochen, kurz
vor TG-Ende, war dann doch ein angenehmer Abschluss.
5. Tag – Di., 02. März 2010
Um 9:15 Uhr trafen wir uns an der
Basis und machten unsere Ausrüstung fertig. Der TG sollte uns zum Wrack der Cermona
II führen. Ein schönes Wrack, dass allerdings beim letzten Sturm das
Steuerhaus verloren hat. Bei fast jedem Tauchgang haben wir Barrakudas und
Trompetenfische geseh. So war es hier auch.
Am Nachmittag waren wir in Puerto Rico zum einkaufen.
6. Tag – Mi., 03. März 2010
Der 1. TG ging nach Posito
Blanco. Wieder gab es einen großen Schwarm Barrakudas und Muränen auf die
Speicherkarten der Unterwasser-Kameras zu bannen.
Der 2. TG war im Grunde eher ein Blindflug. Am, mit dem Boot 5
Minuten-entfernten Hausriff war die Sicht auf wenige cm beschränkt. Nach ca. 20
Minuten haben wir das Unterfangen dann beendet.
7. Tag – Do., 04. März 2010
Leider musste Freggel heute viele
Tabletten schlucken um diverse Körper-Ausflüsse in den Griff zu bekommen,
Stephan meinte einmal die Dehnfähigkeit der Bänder seines Knöchelgelenks
testen zu müssen und der Rest hatte heute auch nicht den Sinn nach Druck. Nur
Andre trat die Fahrt zum Artificial
Reef an. Pfiffige spanische Studenten haben hier in einem
Strömungskreuz diverse künstliche Betonriffe anelegt und untersuchen nun dort
die Ansiedlung von Fauna und Flora. Die Sicht war sehr gut und auch die Fische
ließen sich nicht lumpen: Riesiger Barrakuda-Schwarm, Muränen, große Rochen
und ein Engelshai konnte im Logbuch vermerkt werden. Das hatte sich richtig
gelohnt. Natürlich gab es bei den anderen den Wunsch am kommenden Tag dort
nochmal hinzufahren.
8. Tag – Fr., 05. März 2010
Alle waren wieder einigermaßen fit und so konnten wir als Gruppe dort noch einmal einen schönenn TG genießen. Die Sicht war wieder sehr gut. Am Abend kamen Ruth und ihre Freundin auf die Insel. Für uns war es abends bei Markus der Abschluss eines schönen Aufenthaltes auf der Kanareninsel.
9. Tag – Sa., 06. März 2010
Basti brachte uns vier zum Flughafen. Hier lief alles glatt und wir kamen Sa.-Abend wohlbehalten Zuhause an. Basti, nochmal danke für den Transfer. Klara und Susi, euch danke für die Fahrerei.
10. Tag – So., 07. März 2010
Tanja, Basti, Hans und Peter traten die Heimreise an. Ihr Flug dauerte zwar ungewöhnlich lange, aber schlussendlich kamen sie, wenn auch mitten in der Nacht, wohlbehalten zu Hause an.
Shaun, dir vielen Dank für die stetigen Bemühungen und die Organisation
unseres Aufenthaltes.
Unter Fotos -
2010 gibt es den visuellen Bericht.
12.03.2010 Andre Peinemann